Restaurator/in


Der Beruf des Restaurators widmet sich wie alle anderen Berufe in der Denkmalpflege dem Erhalt des kulturellen Erbes. Für diesen Beruf gibt es verschiedene Zugangswege. Der eine führt über ein Studium an der Universität und schließt mit dem Diplom ab. An der Fachhochschule ist eine Spezialisierung etwa für Archäologie/Kunsthandwerk, Gemälde/Skulpturen, Holzobjekte oder Archiv-/Bibliotheksgut notwendig.

Auch Handwerker können als Restauratoren tätig werden. Um sich „Restaurator im Handwerk“ nennen zu können, müssen sie eine Fortbildung machen, die von den Handwerkskammern anerkannt ist. Die spätere Tätigkeit ist auf Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung ausgerichtet, das haben alle Ausbildungsgänge gemeinsam: Verfallsprozesse werden aufgehalten, besondere Befunde herausgearbeitet, Details wieder besser zur Geltung gebracht.

Vor der Restaurierungsarbeit steht die Frage nach der Ursache des Schadens und immer auch eine genaue Analyse des Materials.






Für den Restaurator ist es selbstverständlich, den Originalzustand so weit wie möglich zu belassen.

Weitere Infos zum Berufsbild des Restaurators:

Datenbank des Arbeitsamtes für Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibungen:
http://berufenet.arbeitsamt.de



Bildnachweis © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/M. L. Preiss