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Wo immer ein neues großes Gebäude errichtet werden soll, rollt über kurz
oder lang ein Bagger an und hebt Erdreich aus, damit im Boden die Fundamente gelegt
werden können. Sehr oft stößt man dabei in der Tiefe auf
archäologische Funde. Bis dahin lagen diese wertvollen geschichtlichen Zeugnisse
unentdeckt unter der Erde. Jetzt werden die Bauarbeiten erst einmal gestoppt und es
beginnen vor Ort archäologische Ausgrabungen.
Diese "Notgrabungen" oder "Rettungsgrabungen" laufen dann allerdings oft in großer Eile
und im ständigen Wettlauf gegen die Zeit ab, denn die Bauarbeiten sollen ja weitergehen. Natürlich bringen auch solche Not- oder Rettungsgrabungen neue Erkenntnisse oder sagen uns etwas über geschichtliche Entwicklungen.
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Baustelle in Köln mit römischer Insula.
Der ausgegrabene, vermessene und
dokumentierte Bereich hinten ist bereits
zur Neubebauung freigegeben. Im
Vordergrund wird während dessen weiter gegraben.
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Bildnachweis © Römisch-Germanisches Museum Köln / Arch. Bodendenkmalpflege
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