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Der Begriff der "nachhaltigen Entwicklung" stammt ursprünglich aus der Agenda 21.
Die Agenda ging aus der Umweltkonferenz in Rio 1992 hervor. Der Begriff bezieht sich auf
den Umweltschutz im weitesten Sinne. Eine zerstörte Umwelt entzieht den Menschen
die Lebensgrundlage. Alle Menschen sollen so handeln, dass die Welt auch langfristig
weiter existieren kann.
Viele Baudenkmale sind heute den gleichen schädlichen Einflüssen durch
Schadstoffe ausgesetzt wie die Natur, und nicht nur das: Wird ein Bauwerk abgerissen,
ist es für alle künftigen Generationen verloren. Denn keine noch so gute Kopie
vermag das Original zu ersetzen.
Auch der Bauschutt, der beim Abriss von Gebäuden entsteht, stellt ein Umweltproblem
dar Bauschutt macht in der BRD insgesamt zwei Drittel des Gesamtmülls aus.
Bei der Restaurierung eines Gebäudes werden hingegen oft alte Baumaterialien wieder verwendet. Reparieren und Erhalten schont Ressourcen. In diesem Sinne ist Denkmalschutz nichts anderes als kultureller Umweltschutz.
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Bildnachweis © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/M. L. Preiss
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