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Industriedenkmal

Stahlwerke, Gasometer, Zechen, Schleusen, Abspannwerke, Brücken, Straßenbahn- und Busdepots – das alles sind Industriedenkmale. Immer noch haben sie weniger Fans als alte Burgen und Schlösser. Sie drohen daher zu verfallen oder abgerissen zu werden, wenn man sie einmal stillgelegt hat. Dabei dokumentieren diese Stahlriesen Jahrhunderte der Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Und sie üben eine ganz eigene Faszinationskraft aus.

Seit dem Niedergang des Industriezeitalters, von dem seit den siebziger Jahren ganze Regionen betroffen sind, fragen sich Experten, wie man die stillgelegten Anlagen erhalten und nutzen kann. Eine vorbildliche Initiative war die IBA, die "Internationale Bauausstellung Emscher Park" in Nordrhein-Westfalen.

Seit 1989 wurden in riesigen Industriebrachen viele der alten Stahlriesen aufgepäppelt und "umgenutzt": Jetzt kann man in Duisburg an den steilen Wänden ehemaliger Bunker klettern oder im Gasometer tauchen üben. Eine "Route der Industriekultur" führt alle Technikfans von Highlight zu Highlight.

Altes Schiffshebewerk in Henrichenburg


Klettern im Duisburger
Landschaftspark
    

Bildnachweis © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/M. L. Preiss