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Archäologie

Die Archäologische Denkmalpflege sucht unter der Erde nach Dingen aus der Vergangenheit – genauer gesagt: nach Spuren, die Menschen hinterlassen haben, die irgendwann einmal dort gelebt haben. Man spricht daher auch von "Bodendenkmalpflege". Dabei graben oder tauchen Archäologen nach alten Bauresten und Schiffswracks, aber auch nach einzelnen Gegenständen wie Skeletten, Scherben von Vasen, Urnen oder Schmuckstücken.




Archäologische Funde bilden oft die einzige Möglichkeit, die Geschichte von Zeiten zu erforschen, aus denen keine Schriftquellen (wie zum Beispiel Urkunden) mehr da sind.

  
Das Wort "Archäologie" setzt sich aus dem griechischen "archaios" (ursprünglich, altertümlich, alt) und "logos" (Wort, Wissenschaft, Lehre, Kunde) zusammen. Unter Archäologie versteht man häufig einfach Altertumskunde, welche sich mit allen Hinterlassenschaften aus der Vor- und Frühgeschichte und aus der Antike befasst.



Zur Bodendenkmalpflege gehört nicht nur die Ausgrabung, sondern auch die genaue Dokumentation der Funde. Die gefundenen Sachen werden im nächsten Schritt wissenschaftlich ausgewertet. Man bestimmt ihre Größe, das Material und ihr Alter. Insgesamt spielen dabei naturwissenschaftliche Methoden wie etwa die Osteologie (Lehre von den Knochen) oder die Geophysik mit vielen anderen Disziplinen zusammen - zum Beispiel mit Anthropologie, Sozial- und Kulturgeschichte. Also den Wissenschaften, die um den Menschen in seinen verschiedenen Kulturen und Gesellschaften kreisen.


Unterwasser-Archäologen

Bildnachweis © Thüringisches Landesamt für arch. Denkmalpflege (o. l.),
Arch. Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern/Ralf Bleile (u. l.),
Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (o. r.), Stefan Baehr, Kassel (u. r.)